Vor kurzem unternahmen die Jedermannturner ihre jährliche Bergwanderung. Quartier bezog man freitags in Riezlern, um dann gleich nach Baad zu fahren zu einer Rundwanderung im Bärgunttal. Aufgestiegen wurde über die Äußere und Innere Widdersteinalpe bis hoch zur Bärgunthütte (1408 m). Beim Abstieg überraschte ein Gewitterschauer.

Am nächsten Tag fuhr die Gruppe mit der Kanzelwandbahn zur Bergstation und wanderte weiter bis zum Kuhgehren-Sattel (1850 m), wobei man wieder von einem Schauer heimgesucht wurde. Trotzdem stieg man zur Kuhgehren-Spitze (1910 m) auf. Als mittags das Wetter trocken wurde, fuhren die Wanderer mit dem Walserbus nach Mittelberg und mit der Walmendingerhornbahn zur Aussichtsplatte. In steilen Serpentinen ging es dann zum Gipfel (1990 m) hinauf. Am Abend wurde im Hotel die Reaktion der Turner beim Tischtennis-, Tischfußball- und Billard-Turnier geprüft.

Nachdem am Sonntag der anfangs starke Regen nachließ, ging die Gruppe zum überdachten Walserfest-Blasmusik-Konzert und anschließend nach Baad. Der Regen hörte nach der Mittagspause auf, so dass man über den Höhenweg Baad-Mittelberg zur Walmendingerhornbahn marschierte und hochfuhr.

Am Abreisetag war über Nacht das Wetter schön geworden, und so ging es nochmals zur Kanzelwand hoch. Von der Bergstation aus bestieg man den Kanzelwand-Gipfel (2058 m) und genoss nach den vielen trüben Tagen die herrliche Aussicht.

Mit der Erkenntnis von Jan Jys „Das Bergsteigen wird durch die Existenz von Bergen sehr erschwert“ gelangten die Jedermannturner zufrieden wieder heim.

Ein besonderer Ausflug am „Osterdienstag“, und das in jeder Hinsicht: Ein Bus, der schon bei der ersten Zusteigstation in Bönnigheim nicht mehr weiter wollte, Ersatz kam relativ schnell, Baustellen und riesige Staus, dichter Schneefall und eine geschlossene Schneedecke über die Alb, verspätete Ankunft, eine super Führerin in sehenswerten Ausstellungen in Oberstadion im nördlichen Oberschwaben zwischen Ehingen und Biberach, ein liebenswertes Gasthaus, Rückfahrt bei Sonnenschein, ein ruhiger Busfahrer – und dies mit der Frauengymnastik, die alles mit Humor, Gelassenheit und Interesse mitmachte.

Das zeitgenössische Krippenmuseum Oberstadion mit 160 Krippen auf 600 m² zeigt in der denkmalgeschützten, historischen Pfarrscheuer aus dem Jahr 1612 eine der bedeutendsten und größten Krippenausstellungen Europas. Es besticht auch bei den Figuren. Einmalig in einem deutschen Krippenmuseum ist die sogenannte Jahreskrippe, wo in elf Stationen verschiedene Ereignisse aus dem Leben Jesu dargestellt werden. Zurzeit ist auch eine Sonderausstellung „Krippen aus Erz und Gips“ zu sehen. Viele Erklärungen zu Material, Herstellung, Künstler und in Bezug zu den Evangelien gab es durch die kompetente Führerin.

Während der Osterzeit kann auch der Osterbrunnen sowie die Ostereierausstellung mit christlichen und weltlichen Motiven im historischen Bürgersaal besichtigt werden. 130 m sind mit Buchs und Thuja umkranzt, über 18.000 echte Hühnereier zieren den Brunnen und Skulpturen und 12.000 Wachteleier Hahn, Henne, Lamm, Weltkugel und den betenden Jesus am Ölberg

Jahreshauptversammlung TSV Hohenstein

Wahlen, Zwiebelfest und Wiesentalhalle waren die Hauptthemen bei der Jahreshauptversammlung. Einstimmig wiedergewählt wurde die 2. Vorsitzende

Doris M. Widmann und die Kassiererin Monika Reimer. Lange diskutiert wurde über das Zwiebelfest, das am 16.07.2017 stattfinden soll. Da keine Lösung gefunden wurde, wird sich ein Ausschuss damit befassen. Dankbar ist der Verein, dass die 1974 erbaute Halle nun saniert werden soll. Trotzdem bestehen aber im Moment Irritationen über die Belegung.

Die 2. Vorsitzende Doris M. Widmann berichtete, dass 2016/2017 zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Kindergarten Hohenstein die Förderung durch den WLSB für die Kooperation Kindergarten - TSV Hohenstein beantragt und bewilligt wurde. Über das Kindergartenjahr verteilt werden 15 „Doppelstunden“ mit 13 Vorschulkindern durchgeführt. Ziel ist es, Kinder im Vorschulalter zu lebenslangem Bewegen und Sporttreiben hinzuführen.

Beständig ist die Teilnahme in der Frauengymnastik, während sie im Jedermannturnen im praktischen Teil etwas abgenommen und im theoretischen gleich geblieben ist. Die „alte Riege“ der beiden Gruppen sucht dringend Verjüngung. Es soll in nächster Zeit ein attraktives  Programm für jüngere Leute zur Ergänzung des bisherigen Angebots überlegt werden. Der zertifizierte Kurs „Gesundheitsmix“ mit Ben Kott wird gut angenommen. Die Freizeitfußballer sind auch noch aktiv.

Die Übungsleiterin des Eltern-Kind-Turnens ist in der Baby-Pause. Eine zweite Helferin für die Vertretung wird gesucht. Sechs Eltern-Kind-Paare nehmen teil. Weiter erfolgreich arbeitet das Kinderturn-Team mit 23 Kindern. Sportliche Erfolge erreichten sie beim 2plus2-Wettkampf und beim Gaukinderturnfest. Ein kleiner Schwebebalken und 2 kleine Turnkästen wurden von der Stadt angeschafft.

Bei der Sportlerehrung wurden Elyssia Brose, Rayan Dilo Haij und Oliver Widmann geehrt.

Die Vorstandschaft und alle Gruppen gaben ihre Berichte ab. Die Kassenprüferinnen haben die Kasse geprüft, sie ist in Ordnung. Die Mitgliederzahl beträgt 198. Vorstand Hans-Joachim Schulz  dankte allen Mitarbeitern, Übungsleitern und Helfern sowie der Stadt Bönnigheim. Die Vorstandschaft wurde entlastet.

Als Termine sind geplant:

  • 13. April Maultaschenessen (Hohensteiner Hof);
  • 18. April Ausflug Frauengymnastik (Oberstadion);
  • 7. Mai Vereinswanderung;
  • 23.-26. Juni Bergwanderung der Jedermannturner;
  • 16. Juli Zwiebelfest;
  • 24. September eventuell Wahl-Café;
  • 5. November Wanderung der Jedermannturner;
  • 11. November Seniorennachmittag;
  • 10. Dezember Winterfeier;
  • 20./21. Januar 2018 Winterausfahrt;
  • 23. Februar 2018 Jahreshauptversammlung.