Kleine und große Turner feiern gemeinsam

Wieder gut gelungen war am Sonntag das Non-Stop-Programm der großen und kleinen Turner in der sanierten, weihnachtlich geschmückten Wiesentalhalle bei der Winterfeier des TSV Hohenstein.

Das Eltern-Kind-Turnen brachte mit seinem Bewegungstanz gleich Schwung auf die Bühne; die Piraten nahmen die Zuschauer mit in die Südsee. Wie flink sie sind, bewiesen sie dann in einem Geräte-Parcours.

Die Jüngeren der Kinderturngruppe begeisterten mit ihrem Klatschspiel „Soco Bate Vira“, und anschließend zeigten sie ihr turnerisches Können auf dem Trampolin.

Gekonnt dargeboten war der „Rainbow Dance“ der größeren Turnkinder, den sie selbst einstudiert hatten. Der Programmpunkt „GymWorld“ war ein Querschnitt aus ihrem Turn-Alltag.

Die Kursteilnehmer des AlltagsTrainingsProgramms um Doris M. Widmann zeigten, wie sie sich mit Gymnastik und Gesang mit dem Lied „Auf de schwäb’sche Eisebahne“ schon auf „Stuttgart 21“ vorbereiten.

Das Thema ihrer diesjährigen Schau ist allen Mitwirkenden von Frauengymnastik und Jedermanturnen sehr gut bekannt: „Hohensteiner Zwiebelfest“. Alle vier Jahre findet es statt und ist das Highlight des Vereins. Die Anwesenden sahen, was bei diesem Fest so alles zu tun ist, aber auch, wie man diese Arbeit durch zusätzliche Bewegungen in ein Trainingsprogramm umsetzen kann.

Von den Wünschen, die man an den Weihnachtsmann hat, erzählte Werner Widmann, und Rudi Göttlicher hatte „Sachen zum Lachen“ für das Publikum. Auch der Nikolaus kam vorbei und brachte allen anwesenden Kindern ein Päckle.

Resi Amend und Gerti Göttlicher wurden von Vorstand Hans-Joachim Schulz für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Als Dank für ihre Arbeit bekamen auch die Übungsleiter Sylvia Brose, Nadine Gerstner, Daniela Ochs, Michaela Orth und, Christine Pfitzer ein Geschenk.

Oliver Widmann erhielt als Anerkennung für seinen Europa- und Weltmeistertitel im Fahrrad-Trial eine Urkunde und ein Geschenk. Nach einer kurzweiligen Demonstration mit dem Fahrrad zeigte er ein Video von der diesjährigen Weltmeisterschaft in China.

Durch das Programm, das durch die Bläsergruppe aus dem Kinderturnen unter Leitung von Eva Müller untermalt wurde, führte gekonnt die zweite Vorsitzende Doris M. Widmann. Bei der Tombola, die von Monika Reimer vorbereitet wurde, konnten viele Preise gewonnen werden. Die Küche des TSV versorgte die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Abendessen.

Eine richtig winterliche Kulisse: Schneefall  außen und drinnen in der weihnachtlich geschmückten Wiesentalhalle ein anspruchsvolles Nonstop-Programm des TSV Hohenstein.

Das Eltern-Kind-Turnen mit Christine Pfitzer und Nadine Gerstner nahm mit auf eine Dschungelsafari. Sehenswert wie immer waren die Kleinsten des Vereins, die die Gäste in die Höhle der Tiger und Löwen führten.

Die Kinderturngruppe der 6- bis 9-Jährigen von Sylvia Brose und Daniela Ochs setzte das Lied „Wir sind groß“ in Bewegungen um. Danach zeigten sie mit Begeisterung unter „Bank & more“, was man mit einer Bank so alles machen kann.

Gekonnt dargeboten war der Querschnitt aus dem Turnalltag der Kinderturn-Mädchen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren mit Sylvia Brose und Michaela Orth.

Die Show der „Hohensteiner Trollinger“ fand im Weinberg statt. Die von Frauengymnastik und Jedermannturner um Doris Widmann pantomimisch dargestellten Arbeiten im Wengert mussten von vier Gästen aus dem Publikum erraten werden. Da es Singen als sportliche Disziplin beim Gruppenwettkampf gibt, wurde „Mir trinket a Viertele“ mit eingebaut. Trommeln mit Lese-Eimern bildete den schlagkräftigen  Abschluss. Trommeln fördert unter anderem den Team-Geist und schult die motorischen Fähigkeiten.

Von der Suche nach dem verlorenen Jesuskind erzählte Werner Widmann.

Zahlreiche Sketche wurden in das Programm eingestreut: Monika und Sara Reimer in „Die Verkehrskontrolle“, Hans-Joachim Schulz in „Das Fundbüro“, Silke Hess, Sandra Godowski, Doris M. Widmann und Hans-Joachim Schulz in „Eine schöne Bescherung“ brachten das Publikum zum Lachen.

Auch der Nikolaus kam vorbei und brachte allen anwesenden Kindern ein Päckle.

Anni Dehn, Erwin Heinze, Rolf Löbich (abwesend) und Dieter Schneider wurden von Vorstand Hans-Joachim Schulz für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Als Dank für ihre Arbeit bekamen auch die Übungsleiter Sylvia Brose, Nadine Gerstner, Daniela Ochs, Michaela Orth, Christine Pfitzer sowie Doris M. Widmann ein Geschenk.

Oliver Widmann erhielt als Anerkennung für sein erfolgreiches Jahr 2017 im Fahrrad-Trial eine Urkunde und ein Geschenk überreicht. Um den Gästen einen Einblick in das Fahrrad-Trial zu geben, wurde das Video von den UCI Trials World Youth Games 2017, Viborg/Dänemark gezeigt. Danach gab er eine kleine Demonstration seiner Fähigkeiten auf der Bühne über Kästen und Bock.

Durch das Programm, das durch die Bläsergruppe aus dem Kinderturnen unter Leitung von Laura Müller untermalt wurde, führte gekonnt die zweite Vorsitzende Doris M. Widmann. Bei der Tombola konnten viele Preise gewonnen werden. Die Küche des TSV versorgte die Gäste mit Kaffee, Kuchen und Abendessen.

Vor kurzem unternahmen die Jedermannturner ihre jährliche Bergwanderung. Quartier bezog man freitags in Riezlern, um dann gleich nach Baad zu fahren zu einer Rundwanderung im Bärgunttal. Aufgestiegen wurde über die Äußere und Innere Widdersteinalpe bis hoch zur Bärgunthütte (1408 m). Beim Abstieg überraschte ein Gewitterschauer.

Am nächsten Tag fuhr die Gruppe mit der Kanzelwandbahn zur Bergstation und wanderte weiter bis zum Kuhgehren-Sattel (1850 m), wobei man wieder von einem Schauer heimgesucht wurde. Trotzdem stieg man zur Kuhgehren-Spitze (1910 m) auf. Als mittags das Wetter trocken wurde, fuhren die Wanderer mit dem Walserbus nach Mittelberg und mit der Walmendingerhornbahn zur Aussichtsplatte. In steilen Serpentinen ging es dann zum Gipfel (1990 m) hinauf. Am Abend wurde im Hotel die Reaktion der Turner beim Tischtennis-, Tischfußball- und Billard-Turnier geprüft.

Nachdem am Sonntag der anfangs starke Regen nachließ, ging die Gruppe zum überdachten Walserfest-Blasmusik-Konzert und anschließend nach Baad. Der Regen hörte nach der Mittagspause auf, so dass man über den Höhenweg Baad-Mittelberg zur Walmendingerhornbahn marschierte und hochfuhr.

Am Abreisetag war über Nacht das Wetter schön geworden, und so ging es nochmals zur Kanzelwand hoch. Von der Bergstation aus bestieg man den Kanzelwand-Gipfel (2058 m) und genoss nach den vielen trüben Tagen die herrliche Aussicht.

Mit der Erkenntnis von Jan Jys „Das Bergsteigen wird durch die Existenz von Bergen sehr erschwert“ gelangten die Jedermannturner zufrieden wieder heim.

Der schöne Sommertag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach eröffnete Bürgermeister Bamberger in Gedichtform das Zwiebelfest, unterstützt durch die Zwiebelsänger, die Jedermannturner des TSV. Am frühen Nachmittag gab es tolle Spiele für Kinder, Ideen, für die das Kinderturnen verantwortlich war. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste durch das Jugendorchester des Musikvereins Bönnigheim. Dann wurden die Rennenten auf ihre Tour durch den Mühlbach geschickt. Es war nicht nur ein Spektakel für die Kinder, auch die Erwachsenen „begleiteten“ ihre Enten vom Ufer aus. Wertvolle Preise wurden bei der Siegerehrung vergeben. Der Verein bedankt sich bei den Sponsoren für die großzügige Spende. Der Erlös kommt der Kinder- und Jugendarbeit im TSV Hohenstein zugute. Den Schluss des Programms bildeten die Barn Stompers, eine Clogging-Tanzgruppe aus Kirchheim.

Mit Zwiebelsteaks, Würsten, Pommes frites und diversen Getränken bemühte man sich, die Besucher zufriedenzustellen. Immer sehr gefragt sind Zwiebel- und Kartoffelkuchen aus dem Backhäusle. Kaffee und Kuchen bot der Gesangverein Frohsinn an. Ergänzt wurde das Angebot durch den Zwiebelstand von Familie Händel.

Der TSV Hohenstein bedankt sich bei den zahlreichen Gästen, den beiden Firmen, die die Enten verkauft haben, den unermüdlichen Helfern und auch den Helfern, die andere Helfer vom Verhungern oder Verdursten gerettet haben.

Ein besonderer Ausflug am „Osterdienstag“, und das in jeder Hinsicht: Ein Bus, der schon bei der ersten Zusteigstation in Bönnigheim nicht mehr weiter wollte, Ersatz kam relativ schnell, Baustellen und riesige Staus, dichter Schneefall und eine geschlossene Schneedecke über die Alb, verspätete Ankunft, eine super Führerin in sehenswerten Ausstellungen in Oberstadion im nördlichen Oberschwaben zwischen Ehingen und Biberach, ein liebenswertes Gasthaus, Rückfahrt bei Sonnenschein, ein ruhiger Busfahrer – und dies mit der Frauengymnastik, die alles mit Humor, Gelassenheit und Interesse mitmachte.

Das zeitgenössische Krippenmuseum Oberstadion mit 160 Krippen auf 600 m² zeigt in der denkmalgeschützten, historischen Pfarrscheuer aus dem Jahr 1612 eine der bedeutendsten und größten Krippenausstellungen Europas. Es besticht auch bei den Figuren. Einmalig in einem deutschen Krippenmuseum ist die sogenannte Jahreskrippe, wo in elf Stationen verschiedene Ereignisse aus dem Leben Jesu dargestellt werden. Zurzeit ist auch eine Sonderausstellung „Krippen aus Erz und Gips“ zu sehen. Viele Erklärungen zu Material, Herstellung, Künstler und in Bezug zu den Evangelien gab es durch die kompetente Führerin.

Während der Osterzeit kann auch der Osterbrunnen sowie die Ostereierausstellung mit christlichen und weltlichen Motiven im historischen Bürgersaal besichtigt werden. 130 m sind mit Buchs und Thuja umkranzt, über 18.000 echte Hühnereier zieren den Brunnen und Skulpturen und 12.000 Wachteleier Hahn, Henne, Lamm, Weltkugel und den betenden Jesus am Ölberg